Im Gegensatz zu den meisten anderen Lebensformen hinterlässt der Mensch am Ende seines Lebens auf der Erde nicht bloß einen Kadaver, sondern ebenso einen Haufen ungenießbarer Dinge. Während gewaltige Reptilien, die einst den Planeten beherrschten, Fußabdrücke hinterließen, deren Versteinerungen uns heute ins Staunen versetzen, hinterlassen die Menschen ökologische Fußabdrücke, die tiefer sind als manch anderer menschlicher Abgrund, was zukünftige Hochkulturen vielleicht entsetzt bestaunen werden. Einem Kataklysmus gleich könnte ein scharfer Schnitt in den Ablagerungen der Sedimente sichtbar werden. Doch nicht wie an anderen Stellen sind Meteoriteneinschläge oder kontinentale Verschiebungen der Erdkruste die Ursache. Die Menschen sind die Naturkatastrophe. Sie bauen Luftschlösser, leben als gäbe es kein morgen, sägen am Ast, auf dem sie sitzen. Am Ende werden seelenlose Seelen in Geisterstädten umherirren bis alles zu Staub zerfällt.

Ohne die Erde, verlieren wir den Boden unter unseren Füßen, fallen ins All oder ins Nichts.
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